Igor Levit - Pianist

Regie: Regina Schilling

DokuFilmKino

Deutschland 2020

Mein Krieg Chinas Supersammler

zero one film in Koproduktion mit arte/rbb.
Gefördert von MBB und BKM.

Inhalt

Igor Levit ist mit 32 Jahren eine Ausnahmeerscheinung in der Welt der klassischen Musik. Ein junger Wilder, der sich – wenn er am Klavier sitzt – in einen reifen und weisen Musiker verwandelt.

Der, was sehr selten im „Klassik-Musikbusiness ist, dezidiert seine politische Meinung kundtut, der die Botschaft und den Ausdruck der Musik ins Zentrum stellt.

Wenn Levit spielt, werden auch komplexe klassische Kompositionen zu Erzählungen, die die Menschen verstehen, er erzählt Geschichten über Trauer und Verlust, Liebe, Euphorie und Triumph. Als Künstler hält er nichts zurück, gibt sich dem Werk mit Körper und Seele hin und das Publikum dankt ihm die geteilte Erfahrung mit Begeisterung und Dankbarkeit.

Igor Levit – Pianist gibt Einblicke in eine Künstlerpersönlichkeit und in die Arbeit, die das Leben des Künstlers bestimmt. Er „probt“ ein Stück nicht, er „begegnet“ dem Werk und dem Komponisten. Diese Begegnung führt wieder und wieder zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Fähigkeit, sich selbst bis zur Selbstaufgabe in die Musik hineinzubegeben, neue Aspekte, Klänge und Stimmungslagen zu entdecken, die sich als „Erinnerung der Finger“ einschreiben.

Der Film beobachtet diese Begegnung zwischen Faszination und Verstehen. Die Kamera begleitet nicht nur über den Zeitraum eines Jahres das Leben eines Pianisten, sondern auch die Auseinandersetzung des Künstlers mit Beethovens „Hammerklaviersonate“, die „Unspielbare“, das Werk, das Levit seit früher Jugend beschäftigt. Wenn die Sonate dann in der Berliner Philharmonie aufgeführt wird, entdecken wir, wie die Arbeit des Solisten in der geteilten Erfahrung mit dem Publikum aufgeht.

Der mit acht Jahren mit der Familie als jüdischer Kontingentflüchtling von Russland nach Deutschland eingewanderte Igor Levit hat eine rasante Karriere hinter sich – und steht doch eigentlich noch am Anfang. Was wünscht er sich für seine Zukunft, was will er erreichen? Sein Konzert-Kalender ist auf drei Jahre ausgebucht, dennoch findet er Zeit hochkomplexe Studioaufnahmen, für Freunde, politische Interventionen und Flüchtlingsarbeit. Als Jude und Emigrant weiß er, was Ausgrenzung und Hass für einen Menschen bedeuten können.

Wie meistert er seinen Alltag und das ständige Jonglieren zwischen Bühne, Reise, Medien, politischem Engagement und seiner Weiterentwicklung als Künstler?

„Levit atmet Musik“, heißt es, oder: „Levit liest Noten wie andere Krimis“, die „Musik fließt durch ihn hindurch“. Wie übersetzt sich das in den Alltag?

Der Film nähert sich einem Künstler, der für die Musik lebt, und uns daran teilhaben lässt.

News

Stand: Drehvorbereitung

IGOR LEVIT - PIANIST

Ein Dokumentarfilm von Regina Schilling

IGOR LEVIT – PIANIST gibt Einblicke in eine Künstlerpersönlichkeit und in die Arbeit, die das Leben des Künstlers bestimmt. Er „probt“ ein Stück nicht, er „begegnet“ dem Werk und dem Komponisten.
Diese Begegnung führt wieder und wieder zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Fähigkeit, sich selbst bis zur Selbstaufgabe in die Musik hineinzubegeben, neue Aspekte, Klänge und Stimmungslagen zu entdecken, die sich als „Erinnerung der Finger“ einschreiben.
Der Film beobachtet diese Begegnung zwischen Faszination und Verstehen. Wenn die Sonate dann in der Berliner Philharmonie aufgeführt wird, entdecken wir, wie die Arbeit des Solisten in der geteilten Erfahrung mit dem Publikum aufgeht.