Kinospielfilm D,  2013,  102min.

In den Hauptrollen:
NELLY - Jördis Triebel
ALEXEJ - Tristan Göbel
HANS - Alexander Scheer
JOHN BIRD - Jacky Ido

Regie: Christian Schwochow
Drehbuch: Heide Schwochow  (Frei nach dem Roman "Lagerfeuer" von Julia Franck)
Kamera: Frank Lamm
Ton: Jörg Kidrowski
Schnitt: Jens KlĂŒber
Musik: Lorenz Dangel
Szenenbild: Tim Pannen
KostĂŒmbild: Kristin Schuster
Maske: Wolfgang Boege
Casting: Uta Seibicke
Licht: Sebastian Daskiewicz
Produktionsleitung: Andreas Jupe
Herstellungsleitung: Tassilo Aschauer
Postproduktion: Ole Nicolaisen

Produzenten:
Katrin Schlösser,  ö Filmproduktion
Thomas Kufus, zero one film
Christoph Friedel, TERZ Filmproduktion

In Koproduktion mit:          
Helge Sasse, Senator Film Produktion
WDR (Barbara Buhl)
SWR (Stefanie Groß)
rbb (Cooky Ziesche)
ARTE (Georg Steinert)

Gefördert von:           
Film- und Medienstiftung NRW
Medienboard Berlin-Brandenburg
FFA
DFFF
Media

Im Verleih von:               
Edition Senator (Filmseite auf senator.de)



Zwei Koffer, ein Schulranzen, ein Kuscheltier – das ist alles, was Nelly Senff und ihr Sohn Alexej mitnehmen in das neue Leben im Westen. Ein Volkswagen hĂ€lt vor ihrem Haus in Ost-Berlin. Ein Westdeutscher bringt sie ĂŒber die Grenze. Nelly gibt vor, ihn zu heiraten.
Sie ist nervös. Es ist Sommer, Ende der 70er Jahre - drei Jahre nach Wassilijs Tod. Nellys Freund starb bei einem Autounfall.
Seitdem der Vater von Alexej tot ist, will auch Nelly gehen. Raus aus der DDR, um die Erinnerungen und die Trauer hinter sich zu lassen. Um neu anzufangen.

Auf der anderen Seite der Mauer geht das, denkt Nelly. Bei der Ausreise trĂ€gt sie ein Blumenkleid. Doch drĂŒben im Westen kennt sie niemanden. Das enge Notaufnahmelager in West-Berlin ist ihre einzige Anlaufstelle, aber auch der Ort, an dem ihre eigene Geschichte sie mit voller Kraft einholt: Die Geheimdienste der Alliierten verlangen Informationen ĂŒber Wassilij.  Er soll ein Spion gewesen sein.
Nelly muss sich entscheiden, wie viel Raum sie der Vergangenheit gibt - denn sie hÀtte die Macht, ihre ZukunftstrÀume zu zerstören.

Bereits zwei Auszeichnungen erhielt  Jördis Triebel fĂŒr ihre viel gelobte Darstellung der Nelly Senff in "WESTEN": Im April 2014 konnte sie den Deutschen Filmpreis entgegennehmen, im September 2013 den 'Best actress'-Award nach der Weltpremiere auf dem MontrĂ©al World Film Festival.
Auf dem gleichen Festival hat "WESTEN" auch den FIPRESCI-Preis gewonnen, weitere Preise gab es auf dem 18. Berlin & Beyond Filmfestival in San Francisco sowie dem Dea Film Fest in Albanien.

“Das Großartige an Schwochows Film ist, dass er viel mehr und auch etwas völlig anderes erzĂ€hlt als nur eine solche Vom-Regen-in-die-Traufe-Geschichte. ‚Westen‘ handelt davon, dass eine Mutter von ihrem Kind gerettet wird.”
„Seine Ă€sthetische Wirkung beruht auf dem Kampf, den ĂŒberragend gute Schauspieler mit einer unerbittlichen, sie immer wieder bedrĂ€ngenden Kamera austragen. Vor allem Jördis Triebel als Nelly liefert sich atemraubende Duelle mit dem zudringlichen Auge“
Die Welt

“Der Regisseur Christian Schwochow [
] erweist sich auch hier als Meister genauer Beobachtung.”
„Die großartige Jördis Triebel gibt ihr die stille StĂ€rke einer Frau, die sich von niemandem vereinnahmen lassen will, die ihre innere UnabhĂ€ngigkeit schon lĂ€ngst vor der Übersiedlung erlangt hatte. So wird der kluge Film auch zu einer Meditation darĂŒber, was Freiheit – der gerade in diesem Jahr so strapazierte Begriff – eigentlich bedeuten könnte.“
Berliner Zeitung


Preise:

FIPRESCI–Preis beim MontrĂ©al World Film Festival 2013

Publikumspreis beim Berlin & Beyond Festival San Francisco 2014

Deutscher Filmpreis 2014 fĂŒr Jördis Triebel als Beste Darstellerin

u.a.

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