Vater und Sohn

Vater und Sohn

Regie: Aleksandr Sokurov

FiktionFilmKino

Deutschland, Russland, Frankreich, Niederlande, Italien 2003
83 Min.

Schicksalsspiel - Bernd Stange im Irak Chen Mo und Meiting

zero one film in Koproduktion mit WDR, Lumen Films (F), Nikola-Film (RUS), Mikado Film (I),Isabella Films (NL),.
Gefördert von Filmboard Berlin-Brandenburg, Film- und Medien Stiftung NRW, Centre National de la Cinématographie (F), Nederlands Fonds voor de Film (NL), Kultusministerium der Russischen Förderation.

Verleih: Piffl Medien

Weltpremiere: 24.05.2003, Internationale Filmfestspiele Cannes
Kinostart: 12.08.2004

Trailer

Inhalt

Vater und Sohn leben seit Jahren in einer alten Wohnung in der Innenstadt von St. Petersburg. Die Mutter ist lange tot, an sie erinnert nichts mehr. Die Wohnung ist spartanisch eingerichtet, der einzige Luxus besteht aus einer Hantel und einem Fußball.

Der Vater ist Mitte 40, der Sohn Anfang 20. Sie haben sich mit den Jahren eine eigene Welt errichtet aus Erinnerungen, Ritualen und Abhängigkeiten. Doch ihre Wege driften langsam auseinander – und beide tragen ein Geheimnis mit sich.

Der Vater verbirgt die Geschichte eines Freundes, der abgetaucht ist, um Rache zu nehmen für einen sinnlosen Krieg. Der Sohn traut sich nicht, zu seiner Freundin zu stehen. Jeder will den anderen schonen und verletzt ihn um so tiefer. Die Entwicklung erreicht einen Punkt, an dem beide zu einer Entscheidung gezwungen sind: Entweder leben sie gemeinsam weiter wie bisher oder jeder bricht alleine in ein eigenes Leben auf.

Wie in seinen anderen Filmen reduziert Alexander Sokurov auch die Handlung von „Vater und Sohn“ auf das Wesentliche. Er erzählt in wenigen, intensiven Szenen von einer hermetischen Welt, die ihre Bewohner zugleich fesselt und beschützt.

Awards

International Film Festival in Cannes (France), 2003

nominated for the Golden Palm

International Film Festival in Cannes (France), 2003

FIPRESSI Prize

Russian Guild of Film Critics (Russia), 2003

Best Art Direction

Credits

Kamera: Alexandr Burov
Schnitt: Sergej Iwanow